Mit Ihrem Widerspruch zum Dialog!

Lesen Sie hier, welche Zerstörung geplant ist!

Umweltbericht v. 12.7.17, Ziff. 8, Seite 69: „In der Gesamtbetrachtung ergeben sich insbesondere durch die Neubeanspruchung und Versiegelung von Flächen im Außenbereich erhebliche Auswirkungen auf den Freiraum und Freiraumverbund sowie den Bodenhaushalt, die nur bedingt kompensierbar sind.“

Versenden Sie deshalb Ihre Stellungnahme. Direkt heute!

Denn die „Kleine Höhe“ ist langjährig als ursprüngliches Naherholungsgebiet genutzt wie geschätzt.

Viele Argumente!

  • Die „Kleine Höhe“ ist als Naherholungsgebiet auf kurzen Wegen auch zu Fuß gut erreichbar.
  • Hier ist ein sehr selten weiter Blick über ein freies und bergisch vielfältiges Gebiet möglich.
  • Ruhe, Natur und Landwirtschaft prägen dieses Gebiet und bedingen sich gegenseitig.
  • Die „Kleine Höhe“ ist weit einsehbar und gewährleistet auf natürliche Weise Sicherheit.
  • So bietet die Kleine Höhe“ freies Erleben für Kinder und wertvolle Erholung für Erwachsene.
  • Dieses Areal ist langjährig regional mit Landwirtschaft wie Bürgerinitiative engagiert gehegt.
  • Hier ist man zu unterschiedlichen Tages-, Abend- und Jahreszeiten sicher unterwegs.
  • Spazierengehende genießen das „Durchatmen“ als hohe Aufenthaltsqualität weiten Landes.
  • Sportler/innen finden erholsame Auszeiten ohne Stress, beleben das Gebiet angenehm.
  • Spaziergänger/innen mit Hunden sind gern gesehene Gäste. Hunde stöbern nicht im Feld.
  • Respekt ist einfach da.
  • Die „Kleine Höhe“ leidet nicht an Überlastung, benötigt kein künstliches Erholungsangebot.
  • Hier sorgt die Natur für den Menschen, der Mensch für die Natur, es liegt kein Müll herum.
  • Die regionale Landwirtschaft nutzt und bietet hier die beste bergische Struktur.
  • Große Gebäudekomplexe würden in hohem Maße Zerstörung verursachen, dafür ist die „Kleine Höhe“ in Gänze ungeeignet. Auch Ausgleichsmaßnahmen sind hier fehl am Platze, denn nur bedingt kompensierbare Umweltzerstörung ist heutzutage nicht mehr begründbar.
  • Eine moderne Einrichtung für kranke Menschen sollte sozial in die Mitte der Gesellschaft eingeladen und nicht politisch wie baulich an den Stadtrand verdrängt werden.
  • Die in Wuppertal zur Verfügung stehenden bereits versiegelten Flächen wie Brachflächen oder innerstädtisch leerstehenden Gebäude sind zur Realisierung anderer Vorhaben wie „Wohnen“ oder „Gewerbe“ bestens geeignet. Damit sind umweltschädliche Eingriffe in die „Kleine Höhe“ sind zu verhindern.

Fördern Sie sachgerechte, umweltfreundlich tragfähige Entscheidungen!
Fordern Sie echten Dialog!

Zukunftsorientiertes Handeln bedeutet heutzutage mehr denn je, den Wert unversiegelter Freiflächen und deren Ressourcen zu respektieren, zu bewahren und damit zu schützen.

Schützen Sie die „Kleine Höhe“ vor jeglicher Bebauung!

Versenden Sie bitte Ihre Stellungnahme!

 

 

5 Gedanken zu „Mit Ihrem Widerspruch zum Dialog!“

  1. Noch immer bin ich fassungslos, dass ein abseits liegendes Gebiet mit vielen Kindern und Kliniken, in denen traumatisierte Kinder behandelt werden, als Standort für eine Forensik geplant ist. Unsere Kinder gehen allein zur Schule, eine Land-Strasse entlang, an einem Wäldchen vorbei. Für Freigänger der Forensik wunderbar. Welch ein Leid für Eltern, die ihre Kinder in Aprath besuchen und auf Heilung hoffen, auf dem Weg dahin an der Forensik vorbei fahren und doppelt erinnert werden. Diese Baupläne kann doch niemand unterschreiben!

  2. Ich habe heute meine Eingabe an die Stadt Wuppertal gemailt und kopiere sie jetzt hier – ich hoffe, viele Bürger machen mit und können damit etwas bewirken:

    EINGABE zur geplanten 103. Änderung des Flächennutzungsplans (1230)
    – Maßregelvollzugsklinik/ Kleine Höhe

    Guten Tag,

    wir haben sehr große Bedenken, Sorgen und Einwände bzgl. der Bebauung der Kleinen Höhe und erheben daher Einspruch.
    Es gibt so viele Argumente, die gegen die diese Bebauung sprechen – besonders bzgl. der massiven negativen Auswirkungen auf die Natur.
    Wir alle erschrecken uns über Zahlen, wie 80% der Insekten sind weg – einheimische Vögel, Tiere finden keine Nahrung – haben keinen Platz.
    Die versiegelten Flächen nehmen drastisch zu und zerstören die Umwelt, beeinträchtigen negativ das Grundwasser(Wasserhaushalt). Trotzdem machen wir immer weiter mit der Zerstörung.
    Die Auswirkungen der Realisierung dieses Bauvorhabens auf Menschen und Gesundheit – auf Tiere, Pflanzen, Luft, Boden und Wasser wären fatal.

    Umwelt-Argumente:
    • Unsere Natur würde noch weiter geschädigt durch noch mehr bebaute Flächen.
    • Immer geringer werdende grüne Gürtel im Lebensraum der Tiere und Menschen .
    • Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden zerstört.
    • Erholungsgebiete und damit ein großes Stück Lebensqualität würde Allen genommen.
    • Das als Frischluftgürtel vorgesehene Gebiet, der aus Umweltgründen zwingend notwendig ist und entsprechend damals so beschlossen wurde, wird entfernt.
    • Starke Beeinträchtigung durch Lichtemissionen – durch intensive Beleuchtung – auch nachts / massive negative Beeinträchtigung z. Bsp. für nachtaktive Tiere

    Es gibt viele Gesetze, die unsere Natur vor weiteren Schädigungen schützen sollen:
    – Gesetz zur Vermeidung von Umweltschäden
    – Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräuschen etc.
    – Landeswassergesetz / Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushaltes
    – Gesetz zur FÖRDERUNG des Klimaschutzes
    …uvm.
    All das würde missachtet, wenn das Bauvorhaben realisiert werden würde.

    Zusätzlich zu den sehr wichtigen Natur- und Umweltgedanken kommen weitere Aspekte zum Tragen:
    • Hohe Belastung durch Lärm, Unruhe und auf jeden Fall ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Mitarbeiter und die Besucher der Forensik
    • Geplant ist eine Maßregelvollzugsklinik = eine Klinik in der meist Menschen untergebracht sind, die schwere Delikte begangen haben.
    Damit einhergehend unsere Sorge um die Sicherheit unserer Familien.
    • Auch der unverschuldete Wertverlust unserer Grundstücke ist sehr belastend.
    • Ein von uns benötigter, respektierter und geliebter Lebensraum wird komplett zerstört.
    • Es gibt viele gute Alternative mit weniger negativen Konsequenzen.

    Alles in allem würde die Realisierung des Bauvorhabens das Gebiet großflächig um die Kleine Höhe nicht mehr lebens– und liebenswert machen.
    Alles, was jetzt von wirklich großer Bedeutung für alle (Natur und Mensch) ist, würde brutal zerstört.
    Die Folgen wären u.a. :
    Überlastung des Gebietes, der Straßen, der Abwässer und damit unseres Lebensraumes.
    Lärm, hohe Mauern, Zäune, Sicherheitsaufbauten, Videoüberwachungen und intensive Beleuchtungen und vieles mehr statt wie bisher Natur und Freiheit.
    Und auch die Sorge vor dem „Störfall“ bleibt.

    Die Leidtragenden sind hier zu 100% Natur, Tiere und wir Menschen, die jetzt in Ruhe, Frieden und Liebe im Gebiet „Kleine Höhe“ wohnen.
    Wir fragen uns AUS WELCHEM GRUND müssen wir das alles in Kauf nehmen, obwohl es gute Alternativen gibt?! Wir haben über Jahrzehnte viel investiert und stets alles getan, um diesen Ort lebens – und liebenswert zu halten.

    Auch wir unbescholtenen Bürger haben besondere Schutzansprüche und auch unsere Außenbereiche sind für unser Leben von Bedeutung (nicht nur für Kliniken)!

  3. Hatten wir nicht mal gesagt, dass wir nicht mit Ängsten und Sicherheit argumentieren wollten? Jetzt schreibt die Bi hier selbst Sachen wie „Die „Kleine Höhe“ ist weit einsehbar und gewährleistet auf natürliche Weise Sicherheit.“ oder sogar „Hier ist man zu unterschiedlichen Tages-, Abend- und Jahreszeiten sicher unterwegs.“ Die anderen beiden Kommentare an dieser Stelle zeigen, wohin das führt: Es wird doch wieder mit den Ängsten argumentiert.
    Außerdem widersprechen wir uns doch selbst. Auf der einen Seite soll der bestehende Fluglärm ein Argument gegen die Forensik sein, auf der anderen Seite prägt Ruhe diese Landschaft. Ich glaube auch nicht, dass es nützt, wenn wir hier das Argument der Naherholung in zahlreichen umformulierten Varianten hinschreiben, nur damit es nach mehr aussieht.
    In der Zeitung kann man lesen, dass es in Wuppertal viel zu wenig Gewerbeflächen gibt. Kennt jemand die Zahlen? Vor diesem Hintergrund läuft unser Hinweis auf Brachflächen, die ausreichend da sind, natürlich ins Leere. In Nächstebreck hat man immerhin einen Kompromiß rausgeholt.

    1. Liebe Frau Reinwald, genau wie Ihren Kommentar haben wir bisher noch keinen Kommentar, der auf unsere Seite gepostet wurde abgewiesen. Kommentare müssen daher nicht der Haltung der BI entsprechen. Und beim Thema Einsehbarkeit geht es darum, dass ein Kriterium für den Bau von Forensiken die Nicht-Einsehbarkeit ist. Das ist hier aus unserer Sicht nicht gewährleistet.

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