Bebauung der kleinen Höhe – Stadtentwicklung a la Wuppertal

NJUUZ 23.02.2016
Njuuz

Polarisierende und kontrovers diskutierte Themen, wie der Bau einer Forensik, offenbaren schnell eine unsolidarische Debattenkultur, in der gerne undifferenziert bzw. nur aus der eigenen Perspektive argumentiert wird. Das Argument “Stadtentwicklung” wird dabei wenig hinterfragt.

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Forensik: Bauern wehren sich gegen Flächenfraß

Die Landwirte kritisieren die Stadt und Ministerin Barbara Steffens wegen der Standortwahl.

 

Die Landwirte Tim Neues, Martin Dahlmann und Carsten Bröcker mit Tochter Inga. Andreas Fischer

Wuppertal. Die Anwohner sind dagegen, die Lokalpolitiker der Bezirksvertretung – und jetzt haben auch noch mal die Ortsbauern ihren Widerstand gegen die geplante Forensik auf der Kleinen Höhe bekräftigt. „Das ist ein sinnloser Flächenfraß“, kritisierten Martin Dahlmann, der stellvertretende Kreislandwirt, und seine Mitstreiter am Montag bei einer Pressekonferenz. „Ohne Not wird jungfräuliches Ackerland bebaut.“

„Jetzt redet man über Landschaftsschutz und Naturschutz. Vielleicht muss man in ein paar Jahren über Landwirtschaftsschutz reden.“
Tim Neues, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Wuppertal-West

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Grüne werfen FDP Eiertanz vor

WZ_logo_90x60WZ-Newsline 22.02.2016

Diskussion über den Forensik-Standort nimmt an Schärfe zu.

Die Grünen sind gegen die Bebauung der Kleinen Höhe. Archiv Matthias Kehren

Wuppertal. In der Diskussion um den Standort für die Forensik geht die Ratsfraktion der Grünen auf Konfrontationskurs zur FDP. Die FDP habe einen einstimmigen Beschluss in der Bezirksvertretung Uellendahl/Katernberg verhindert, da sie die eigene Position zur Forensik immer davon abhängig mache, aus welcher Richtung man gerade Applaus zu erwarten sei. Anders als von der Wuppertaler FDP behauptet, sei nicht etwa die Landespolitik verantwortlich für den geplanten Bau einer Forensik, sondern die Tatsache, dass es vermehrt psychisch kranke Menschen gibt, die straffällig werden und daher einen Platz im Maßregelvollzug benötigen. Originalartikel 

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Forensik auf der Kleinen Höhe: Bezirkspolitik sagt nein

WZ-Newsline 20.02.2016WZ_logo_90x60

Politiker stimmten gegen die Pläne für eine Forensik. An der hitzigen Diskussion beteiligten sich auch Vertreter aus Lichtscheid.

Die Vertreter aus dem Bezirks wollen das Gebiet vor jeglicher Bebauung bewahren, so die Argumentation. Archiv Matthias Kehren

Uellendahl. Bezirksvertretungen tagen öffentlich – aber oft, so hat es zumindest den Anschein, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, weil kaum Publikum den Sitzungen beiwohnt. Das war am Donnerstagabend in der Katine von Riedel-Communications anders. Die BV Uellendahl-Katernberg bekräftigte noch einmal – mit großer Mehrheit und Zustimmung aus den Zuschauerreihen – das Nein zu jedweder Bebauung der Kleinen Höhe. Wohlwissend, dass die übergeordneten Gremien diesen Entschluss demnächst wieder kassieren, sprich, den Bebauungsplan für die Forensik auf den Weg bringen werden. Originalartikel 

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An vier geplanten Standorten gibt es Probleme

Westfälische_Nachrichten_LogoWestfälische Nachrichen 19.02.2016

Auf dem Gelände des alten Nato-Flugplatzes in Dreierwalde bei Hörstel soll eine Forensik mit 150 Plätzen entstehen. Nur hier hat das Land diesbezüglich keinen Ärger.
Auf dem Gelände des alten Nato-Flugplatzes in Dreierwalde bei Hörstel soll eine Forensik mit 150 Plätzen entstehen. Nur hier hat das Land diesbezüglich keinen Ärger. Foto: Wilfried Gerharz

Hörstel/Münster/Düsseldorf – Von Elmar Ries

Fünf neue forensische Kliniken mit 750 Plätzen in NRW bis 2020? So habe das Gesundheitsministerin Barbara Steffens nie gesagt, sagt ihr Sprecher. Vielmehr habe die Ministerin stets betont, dass bis 2020 in NRW 750 zusätzliche Plätze im Maßregelvollzug benötigt würden und darum fünf neue Kliniken gebaut werden müssen. „Bei diesem Thema gibt es so viele Unwägbarkeiten“, betont Christoph Meinerz. Will sagen: Da könne man sich auf kein bestimmtes Jahr festlegen. Originalartikel  An vier geplanten Standorten gibt es Probleme weiterlesen

NRW-Ministerin informierte in Velbert über geplante Forensik

WAZWAZ-Online 18.02.2016

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Rund zwei Dutzend Bürger äußerten ihre Meinung zur geplanten Forensik an der Stadtgrenze zu Wuppertal – und das überwiegend äußerst sachlich. Foto: Uwe Möller

 

Velbert/Neviges/Wuppertal.   Fast 300 Bürger diskutierten mit Gesundheitsministerin Barbara Steffens im Velberter Forum Niederberg über die geplante Landesklinik auf der Kleinen Höhe.

Seine Bitte verhallte nicht ungehört: Um eine ruhige und sachliche Diskussion hatte Bürgermeister Dirk Lukrafka gebeten, als er am Mittwochabend 300 Zuhörer zu einer Informationsveranstaltung der Landesregierung um die geplante forensische Klinik auf Wuppertals „Kleiner Höhe“ begrüßte. Und sie blieb sachlich – von einigen wenigen Ausrutschern abgesehen. Originalartikel  NRW-Ministerin informierte in Velbert über geplante Forensik weiterlesen

Warum die Entscheidung zur Forensik noch nicht feststeht

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wz-Print / digital 13.02.2016

Achtung: Kleiner Fehler im Artikel der WZ: Die Bezirksvertretung tagt am 18.02. und der Stadtentwicklungsausschuss am 25.02.2016.
Siehe auch Menüpunkt „Termine und Fristen“.

wz-2016-01-13

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Forensik-Diskussion in Wuppertal

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Forensik-Diskussion in Wuppertal

„Beteiligung weit übers Übliche hinaus“
Forensik-Diskussion in Wuppertal: "Beteiligung weit übers Übliche hinaus"
FOTO: Raina Seinsche
Thema Forensik-Standortdebatte: Volles Haus in der Mensa der Barmer Gesamtschule.
Wuppertal.
Den Auftakt zum Informations- und Beteiligungsverfahren in Sachen Forensik-Standort Kleine Höhe gab es am Donnerstagabend (11. Februar 2016) in der mit gut 250 Menschen gut besuchten Mensa der Barmer Gesamtschule. Von Stefan Seitz

Stadt und Land hatten gemeinsam eingeladen, um – in Anwesenheit von Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) – Fakten und Hintergründe darzustellen und zu bündeln sowie den Bürgern und Bürgerinitiativen Raum für Nachfragen zu geben. Originalartikel  Forensik-Diskussion in Wuppertal weiterlesen

Bericht von der Infoveranstaltung in der Gesamtschule Barmen

WZ_logo_90x60wz-newsline 12.02.2015

„Es bleibt nur die Kleine Höhe“

Ministerin Steffens erklärt, die Stadt lasse ihr keine andere Wahl. OB Mucke hält dagegen: Das Planverfahren sei ergebnisoffen.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Demonstrationen gegen die Forensik auf der Kleinen Höhe. Archivbild.
Archivbild.Uwe Schinkel

In der Vergangenheit gab es immer wieder Demonstrationen gegen die Forensik auf der Kleinen Höhe.

Wuppertal. Gut besucht war die Gesamtschule Barmen am Donnerstagabend zum Auftakt einer Reihe von Informationsveranstaltungen zum Thema Forensik in Wuppertal. Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) und NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) sowie weitere Experten des Ministeriums und der Stadtverwaltung stellten sich den Fragen von knapp 200 Teilnehmern in der Mensa zum aktuellen Stand der Planungen für eine forensische Einrichtung auf der Kleinen Höhe an der Stadtgrenze zu Velbert. Originalartikel   Bericht von der Infoveranstaltung in der Gesamtschule Barmen weiterlesen

Forensik: Bürgerinitiativen wollen sich nicht streiten

Stadt und Land informieren über die Forensik auf der Kleinen Höhe. Die Initiative auf Lichtscheid sieht sich in der Zuschauerrolle.

1500 Personen nahmen im Januar an einer Demonstration gegen die Forensik auf der Kleinen Höhe teil.
Andreas Fischer

1500 Personen nahmen im Januar an einer Demonstration gegen die Forensik auf der Kleinen Höhe teil.

Wuppertal. In der Mensa der Gesamtschule Barmen findet am Donnerstag, 11. Februar, um 18.30 Uhr die erste große Informationsveranstaltung von Stadt und Land zur Planung einer forensischen Einrichtung in Wuppertal statt. Rund 300 Personen finden in der Mensa Platz. Da das Interesse zum Auftakt einer Reihe von Informations- und Beteiligungsverfahren groß sein dürfte, könnten die Stühle in der Gesamtschule knapp werden. Originalartikel  Forensik: Bürgerinitiativen wollen sich nicht streiten weiterlesen