Infotermin und Gesprächsbericht

Logo_BI_TextGespräch zur geplanten Ansiedlung einer Klinik des Maßregelvollzugs (Forensik)

Die BI-Kleine Höhe sprach am 07.12.2015 zusammen mit Vertretern der Elterninitiative und der Beziksvertretung Katernberg mit Herrn Oberbürgemeister Mucke.
Das Gespräch, das vor allem ein mehr an Transparenz zum Ziel hatte, verlief in freundlicher Atmosphäre. Der versprochene Gesprächsvermerk liegt uns inzwischen vor.

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Presseerklärung  der BI „Kleine Höhe“


Gespräch OB Herr Mucke „Planung einer Forensischen Klinik in Wuppertal“ 07.12.2015

Die BI „Kleine Höhe“ kämpft seit über 30 Jahren aus umwelt-, natur- und klimarelevanten Gründen  gegen eine Bebauung  dieser sensiblen Freifläche zwischen den Städten Wuppertal und Velbert.

Wesentliche Merkmale der Fläche sind:

    • letztes Brückenglied eines Freiflächenverbundsystems
    • typisch bergisches Kulturland landwirtschaftlicher Prägung
    • Kaltluftentstehungszone
    • Standort diverser geschützter Arten in Fauna und Flora
    • hochwertige Ackerböden
    • 6 Bäche haben hier ihre Quelle

Wesentliche Risiken für die teilflächige Bebauung sind:

    • wasserführende Dolinen im Untergrund
    • die Entwässerung und Erschließung der Fläche ist technisch problematisch und unkalkulierbar teuer
    • Oberflächenwasser und Versickerung werden nachhaltig beeinträchtigt – notwendige Kompensation ist ein enormer Kostenfaktor
    • die Abwasserregulierung setzt nicht vorhandene Kooperation der Anrainer und Nachbargemeinde voraus
    • die baugeologische Untersuchung der Region lässt auf unkalkulierbare Risiken bzgl. Standortsicherung von kompakten Gebäudekomplexen schließen
    • justiziable Missachtung des Verschlechterungsgebotes für Fließgewässer
    • erhöhte Kosten durch Eröffnung und notwendige Sicherung einer Altlast

Wesentliche Forderungen sind:

  • Kompletter Verzicht auf jegliche Initialbebauung (Forensik als Türöffner für weiteres Gewerbe)
  • Kompromisslose Einhaltung der Prinzipien der „Allianz der Fläche“ gemäß der Koalitionsvereinbarung 2010-2015 von NRW SPD – Bündnis 90/Die Grünen u.a.:

    1. Reduzierung des Flächenverbrauchs von über 20 ha/Tag auf mind. 5/ha/Tag bis 2020
    2. Vorrang des Flächenrecyclings
    3. Schonung naturnaher Flächen im Außenbereich
    4. Förderung der Innenentwicklung durch Wiedernutzung innerstädtischer Brachflächen
    5. Minimierung von Infrastrukturkosten durch Nutzung bereits vorhandener Erschließungseinrichtungen

  • Entwicklung eines neuen Raumplanungskonzeptes und unter Verzicht auf jegliche Gewerbeansiedlung
  • ggf. max. Bebauung der Fläche durch 1 Windrad zur Imageausrichtung der Stadt Wuppertal (Leuchtturmprojekt Wuppertal-aktiv „E-Mobilität“) und Förderung regionaler Energieversorgungskonzepte (Bürgerstrom)

Logo_TextKontakt: Bürgerinitiative „Kleine Höhe“
Tel.: 02053/422760
info@kleinehoehe.de

Gegendarstellung zum WZ-Artikel WZ-Mobil auf der Kleinen Höhe, vom 27.11.2015

An die Lokalredaktion der WZ; 30.11.2015
Sehr geehrte Damen und Herren der Lokalredaktion Wuppertal,
in ihrem Artikel über das WZ-Mobil auf der Kleinen Höhe, veröffentlicht letzten Freitag, den 27.11. zitieren Sie mich mit dem Satz „Wir wollen uns konstruktiv in das von OB Mucke angekündigte Planungsverfahren einbringen“. Dies ist richtig, jedoch aus dem Zusammenhang gerissen irreführend. Voraussetzung dafür und wesentlich ist, daß vorher ein transparentes, auf sachlichen Kriterien aufgebautes und nachvollziehbares Standortauswahlverfahren durchgeführt wird unter Einbeziehung aller in Frage kommenden potentiellen Standorte. Dies ist offensichtlich bisher nicht geschehen. Damit fehlt der von OB Andreas Mucke angestrebten Vorgehensweise die erforderliche Grundlage.
Dies ist auch Aussage der Pressemitteilung der BI Kleine Höhe vom 26.11., die Herrn Friedemann Bräuer übergeben wurde.

Viele Argumente gegen den Forensik-Standort Kleine Höhe

WZ-Newsline vom 27.11.2015WZ_logo_90x60

Viele Argumente gegen den Forensik-Standort Kleine Höhe – Wuppertal – Lokales – Westdeutsche Zeitung

Am WZ-Mobil drücken die Gegner der Bebauung ihre Sorgen und ihren Ärger aus.

Die Stimmung unter den Spaziergängern an der Kleinen Höhe war gestern getrübt. Am WZ-Mobil schilderten sie WZ-Mitarbeiter Friedemann Bräuer ihre Sorgen und Ängste.Die Stimmung unter den Spaziergängern an der Kleinen Höhe war gestern getrübt. Am WZ-Mobil schilderten sie WZ-Mitarbeiter Friedemann Bräuer ihre Sorgen und Ängste.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Die Stimmung unter den Spaziergängern an der Kleinen Höhe war gestern getrübt. Am WZ-Mobil schilderten sie WZ-Mitarbeiter Friedemann Bräuer ihre Sorgen und Ängste.

Wuppertal. Der strahlende Sonnenschein gestern Mittag stand im krassen Gegensatz zu der Stimmung am WZ-Mobil, die zwischen düster und gewittrig schwankte. Es ging darum, dass die Stadt nun statt des vom Land NRW favorisierten Forensik-Standortes auf Lichtscheid die Kleine Höhe für den so genannten Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter angeboten hat.

Originalartikel  Viele Argumente gegen den Forensik-Standort Kleine Höhe weiterlesen

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Kleine Höhe

Der Forderung der Landesregierung nach einem Standort für eine forensische Klinik in Wuppertal begegnet nun auch der neue OB Andreas Mucke mit einem Verweis auf die Kleine Höhe als der aus seiner Sicht geeignetere Standort, verglichen mit Lichtscheid, Müngstener Straße.

Die Bürgerinitiative Kleine Höhe, die sich seit dreißig Jahren für den Erhalt der Kleinen Höhe als wertvollen Lebensraum für Natur, Naherholung und Landwirtschaft einsetzt, bringt wiederholt zum Ausdruck, daß eine Zerstörung von Natur und der Verbrauch von Grünflächen  nicht auf Grundlage von persönlichen Einschätzungen Einzelner abhängig sein darf.

Darüber hinaus sind wesentliche Fragen der Wirtschaftlichkeit (Erschließungskosten) und der Verträglichkeit einer potentiellen Forensik auf der Kleinen Höhe in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bergischen Diakonie Aprath mit stationären Jugendendhilfe- und Heilpädagogisch-Psychotherapeutischen Einrichtungen vollkommen ungeklärt.

Die BI Kleine Höhe fordert eine transparente, auf sachlichen Kriterien aufgebaute und nachvollziehbare Bewertung der potentiellen Standorte und ein Standortauswahlverfahren, daß den Ansprüchen aller Bürger und unseres Rechtssystems gerecht wird.

Gemessen hieran ist die derzeitige Vorgehensweise von Landesregierung und Oberbürgermeister höchst fragwürdig. Die BI Kleine Höhe sieht mit Interesse einer dringend erforderlichen Veröffentlichung des Standortauswahlverfahrens entgegen und wird sich in das von OB Mucke angekündigte Planungsverfahren konstruktiv einbringen.

Die BI Kleine Höhe ist wieder online

25.11.2015
Ganz schnell, mit der heißen Nadel gestrickt, haben wir unsere Website wieder an den Start gebracht.

Leider ist es uns nicht möglich gewesen, die alte von Hackern/Viren zerstörte Seite zu retten. Besonders um unser tolles Archiv mit Geschichten und Fakten rund um eine der letzten großen Landschafts- und Naturflächen im Stadtgebiet tut es uns leid.

Die Website ist sehr offen angelegt. Wir bitten Sie die Kommentarfunktion zu nutzen. Wir haben keine Erfahrung damit, hoffen auf eine rege Beteiligung und um Dialog. Beiträge mit ehrverletzenden und anstößigen Inhalten werden wir löschen.
Nachtrag Dez. 2016: Wenn sie zum ersten Mal einen Beitrag einstellen, kann es etwas dauern, bis er online geht, da wir ihn prüfen müssen. Die meisten Beiträge sind leider Spam von ominösen Usern im Ausland.

Umweltfreundliche Grüße
Ihre BI Kleine Höhe

Sorry!

 

Unsere Website war Anfang Februar 2015 für rund vier Wochen nicht erreichbar.

Der Grund dafür waren Hackerangriffe, die die Seite für Spammails missbraucht sowie weitere tiefere Schäden in den Daten und unserem Archiv verursacht haben.

Inzwischen sind alle Viren entfernt und wir können zumindest diesen Text wieder zur Verfügung stellen. Die Wiederherstellung der Seite wird kurzfristig leider aus persönlichen Gründen nicht möglich sein. Wir bitten um Verständnis und Geduld.

Unabhängig davon bleiben wir aber an allen Themen zur Kleinen Höhe dran. Sowohl, was unseren Einspruch zum Regionalplan (Stichtag 31.03.2015!) angeht, als auch den Widerstand gegen die Gewerbeansiedlung mit EU-Fördermitteln. Und selbstverständlich am Thema Windkraft mit allem seinem Für- und Wider.

Übrigens: Das Lesen unserer Seite oder das Downloaden von Dokumenten war nie eine Gefahr!