Regionalplan: Widerspruch nur noch bis Ende September möglich

Am 27.06.2019 hat der Regionalrat das Verfahren zur ersten Regionalplanänderung offiziell gestartet. Hierzu hat die Bezirksregierung Planungskonzepte und Unterlagen vorbereitet, die allen Beteiligten, Betroffenen und oder interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gibt, sich mit dem bisher gemachten Planungsvorschlag und den zur Verfügung stehenden Alternativen vertraut zu machen und neue Ideen und Anregungen einzubringen.

Anregungen und Bedenken sowie Stellungnahmen können vom 26. Juli bis 30. September 2019 eingereicht werden.

Unterlagen für die Beteiligung bzw. für die Stellungnahmen der Bürger/-innen inkl. Adressen:

  • schriftlich per Post (Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 32, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf)
    oder per Telefax (0211-475-2982),
  • elektronisch per E-Mail (Dez32.Regionalplanung@brd.nrw.de)

http://www.brd.nrw.de/planen_bauen/regionalplan/rpdaenderungen/01rpdaen.html

Infos zum Projekt „Wohnbauland an der Rheinschiene“

http://www.brd.nrw.de/bausteine/_TT/TT_Bauland_Videos_F.html

Infos zur potentiellen Wohnfläche „Asbruch“: https://www.arcgisportal.nrw.de/arcgis/apps/StoryMapBasic/index.html?appid=0581fcbffff248bcaa3843ade0a49e8f

Gesamtüberblick Bezirksregierung Düsseldorf http://www.brd.nrw.de/index.jsp

Wegen Klimaschutz:Bezirksvertreter lehnen Baupläne ab

Direkter Nachbar: Velbert-Rosenhügel. Auf Feldern am Asbruch könnten mehr als 1000 neue Wohneinheiten entstehen. Betroffen wären auch Biotope. Foto: Dirk Lotze

Wuppertal. Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter im Wuppertaler Norden lehnen ein Verfahren ab, mit dem die Verwaltung stadtweit mehr als 125 Hektar freie Flächen für weitere Wohnviertel festlegen will. Die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg stimmte einstimmig gegen den Vorschlag der Planer. Gründe sind Klima- und Umweltschutz. Experten der Verwaltung sollen eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger anbieten – möglichst noch im September.

Im Stadtbezirk geht es um hoch umstrittene Grundstücke: Am Asbruch nahe Velbert-Rosenhügel könnten Investoren auf mittlere Sicht 26 Hektar bebauen – mit mehr als 1000 Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern. Dazu kommen die ebenfalls umkämpfte Freifläche auf der Kleinen Höhe, auf der die Stadt Baurecht für eine forensisch-psychiatrische Landesklinik schaffen will. Weitere Areale stehen auf der Liste. In einer früheren Abstimmung hatte die Bezirksvertretung Vohwinkel ebenfalls Planungen abgelehnt. Ronsdorf war weniger betroffen, veränderte aber den Verwaltungsvorschlag. Originalartikel Wegen Klimaschutz:Bezirksvertreter lehnen Baupläne ab weiterlesen

Umwelt

WZ 09.09.2018

Regionalplan: BV und BI wollen mehr Transparenz. Die Gegner lehnen eine Bebauung der Kleinen Höhe ab. Foto: Fischer, Andreas (f22)

Kleine Höhe. Die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg bekräftigt ihr „Nein“ zu den Wohnraumplänen für den Bereich Asbruch am Rande der Kleinen Höhe. Das Areal war im Zuge des Programms „Mehr Wohnbauland am Rhein“ in den Fokus des Landes geraten. Oberbürgermeister Andreas Mucke, der am Donnerstagabend zu Gast in der BV-Sitzung war, sah sich zudem mit der Bürgerinitiative Kleine Höhe konfrontiert, die jedwede Bebauung ablehnt.

Bestätigt in ihren Forderungen sahen sich sowohl die Bezirksvertreter als auch die BI durch einen Vortrag zum Thema „Hitze in der Stadt“. Ute Bücker, Fachreferentin der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt, wies darin darauf hin, wie wichtig Kalt- und Grünflächen für Wuppertal seien. Dies müsse man auch bei künftigen Bauvorhaben berücksichtigen, waren sich Bezirksbürgermeisterin Gabriela Ebert (SPD) und ihr Stellvertreter Hans-Joachim Lüppken (CDU) einig. Auch Gabriele Schnabel von der Bürgerinitiative kritisierte, dass Planungen wie für den Bereich Asbruch, wo auf der grünen Wiese gebaut würde, dem widersprechen. Originalartikel Umwelt weiterlesen

Wohnbaufläche Asbruch u.a. für Regionalplan in den Wuppertaler Bezirksvertretungen

Die Bürgerinitiative „Kleine Höhe“ engagiert sich seit Jahren für den Erhalt des regionalen Grünzuges „Kleine Höhe“ auf Wuppertaler Gebiet angrenzend an das Velberter Stadtgebiet, Stadtteil Neviges, und daher u.a. aus Klimaschutzgründen auch gegen ein Zusammenwachsen beider Städte.

Am kommenden Donnerstag findet die nächste Bezirksvertretersitzung Uellendahl/Katernberg statt!

BV Uellendahl-Katernberg
05.09.2019, 19:15 Gesamtschule Uellendahl-Katernberg, Kruppstraße 145, 42113 Wuppertal, Raum B005 (neben der Aula),

Unter anderem:
Anlage 1: Plan Erarbeitungsbeschluss – Flächenentscheidung BR
Anlage 2: Plan Flächenmeldung ASB der Stadt Wuppertal
Anlage 3: Tabellarische Auflistung – Flächenmeldung mit Hinweisen

Mehr Infos im Ratsinformationssystem Ö 10, Ö 11 und Ö 12.

Achtung: Herr OB Mucke wird an der Sitzung teilnehmen!

Wir bitten um zahlreiches Erscheinen, da der Stadtteil Uell./Kat. mit vielen potentiellen Wohnbauflächen in der Wuppertaler Vorschlagsliste auch für den Regionalplan Düsseldorf (RPD) und dessen Projekt „Neuer Wohnraum entlang der Rheinschiene“ vertreten ist und wir unseren Protest gegen die immer umfangreicher werdende Bebauung  unserer Frischluftoase „Kleine Höhe“ zum Ausdruck bringen wollen!

Rundgang um die Kleine Höhe

In der jeden ersten und dritten Sonntag des Monats um 11 Uhr in und um Wuppertal stattfindenden Reihe von Wanderungen und Rundgängen unter dem Motto Stadtzeit zu Fuß des Journalisten Dirk Lotze ganz aktuell:

Sonntag, 18. August 2019, 11 Uhr
Freiraum contra Bauprojekt

Aussichten im Grünzug zwischen Wuppertal, Velbert und Wülfrath
Zweieinhalb Stunden Gehzeit

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Die Felder der Kleinen Höhe im Sommer. Foto: Dirk Lotze

Mehr unter: https://dirk.lotze.de/Stadtzeit/2019-08-18-Wandertermin-KleineHoehe